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Donnerstag, 04 Februar 2016 17:06

Spatenstich zur Forschungswasserkraftanlage

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DSC 0075 webAn der Bannetzer Allerschleuse (Landkreis Celle) fand jetzt in direkter Nachbarschaft zu dem 2009 errichteten modernen Schlauchwehr der erste Spatenstich für ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt statt: Mit zwölf Metern Breite wird ein Stahlwasserrad mit einem Durchmesser von elf Metern errichtet. Die voraussichtlichen Kosten einschließlich Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen betragen rund elf Millionen Euro.

DSC 0001 webTrotz vorhandener Minusgrade wurde bei den ersten Spatenstichen für die Forschungswasserkraftanlage durch Wissenschaftler und Politiker gewaltig Staub aufgewirbelt. Hier beginne etwas Neues, weil aus Altem auch etwas Neues werden kann, meinte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer. „Wir sind in Deutschland auf einem guten Wege, die Industrialisierung zu erhalten, zu stärken und vieles dafür zu tun, dass auch energieintensive Unternehmen und deren Kosten gesehen werden müssen. Sonst haben wir Probleme mit diesen Industrien.“ Mit dem Know-How, das Deutschland hat, könne etwas Wunderbares für die Welt geleistet werden: Wenn das Ding gut einschlägt, können wir auch etwas Profitables für die Unternehmen, die das umsetzen, erreichen. So etwas kann man verkaufen und in die Welt exportieren!“ Die Energiepolitik brauche solche Beispiele. Energiepolitik muss bezahlbar sein.

DSC 0007 webWie die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajič betonte, gilt Niedersachsen insgesamt bisher als Vorreiter beim Ausbau der Windenergie. Aus Sicht der Landesregierung sei das jetzt geplante weltweit größte Stahlwasserrad herausragend, denn die Nutzung des Wasserkraftpotenzials sei nicht nur aus ökologischer und energietechnischer Perspektive spannend, sondern es sei ein best-practice-Beispiel für Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft hinein. „Wir hier in Niedersachsen sind stolz darauf, dass wir ein Vorreiter bei den erneuerbaren Energien sind.“ Die Forschungswasserkraftanlage könne eine neue technische Revolution „Made in Niedersachsen“ werden.

DSC 0094 webProfessor Jürgen Hesselbach verdeutlichte für die TU Braunschweig, dass man den technischen Funktionsnachweis dieser neuen Technologie im Originalmaßstab erbringen wolle und kurz-, mittel- und langfristige Untersuchungen im Dauerbetrieb hier durchführen werde und den Kollateralnutzen wie die Stromversorgung von rund 1000 Haushalten schaffen will. „Es wird ein umfangreiches Mess- und Versuchsprogramm geben, in dem mechanische und hydraulische Aspekte betrachtet werden und indem wir die Optimierung und Weiterentwicklung dieser Technologie dann ermöglichen.“

Das Wasserrad sei nach Meinung des Vorstandsvorsitzenden der Salzgitter AG, Prof. Heinz Jörg Fuhrmann etwas uneingeschränkt Positives und Perspektivreiches, Er kritisierte gleichzeitig die gesamte Energie- und Umweltpolitik. „Die Energiewende - und überhöht durch das, was aus der EU auf uns zukommt - ist geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit und damit auch die Existenz der energieintensiven Industrie in Deutschland und in der EU infrage zu stellen.“ Häufig werde gerade in Brüssel übersehen, dass Energiepolitik immer auch Industriepolitik ist. Mit dem Projekt könne allerdings ein Spagat entstehen: „Gelingt uns die Umsetzung von universitärer Forschung zum Industriemaßstab, so lässt sich tatsächlich langfristig eine grundlastfähige CO2-freie Schlüsseltechnologie mit netzstabilisierender Funktion bei gleichzeitig niedrigen Stromkosten in Deutschland einführen.“ Die Revitalisierung der Wasserkraft rechtfertige die staatliche Förderung dieses Projektes und man erlebe den Beginn einer neuen zeitgemäßen ökologischen und vielleicht auch ökonomischen Form der Energieerzeugung.

Gelesen 809 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Februar 2016 17:25
   

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