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Dienstag, 14 Oktober 2014 17:45

Bannetzer Dorfwehr trifft Hannoveraner Stadtwehr

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Die Größe und Anzahl der Einsatzfahrzeuge lässt nicht auf die Fähigkeit der Feuerwehrkameraden schließen“, das machte der stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Stöcken, Marco Seidel, bereits nach der Begrüßung der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Winsen, Ortsteil Bannetze, deutlich. „Schließlich hat jede Wehr in ihrem Bereich ganz spezifische Aufgaben zu erfüllen, dafür sind sie entsprechend ausgerüstet, so könne man nur gegenseitig voneinander lernen“.

Neun Kameraden der Bannetzer Wehr sind am vergangenen Sonnabend mit diesem Ziel zu einem eintägigen gemeinsamen Übungsdienst zur Freiwilligen Feuerwehr Stöcken nach Hannover aufgebrochen, um dort ihr Können und ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen.

Die Einsätze der Stöckener, die gemeinsam mit der Hannoveraner Berufsfeuerwehr, Auf der Klappenburg 3 in Hannover Stöcken, untergebracht sind, unterscheiden sich stark von denen der Bannetzer. Bei einem Großteil der bereits 62 Einsätze in diesem Jahr handelte es sich um Verkehrsunfälle auf den umliegenden Autobahnen 2 und 352, das Auspumpen vollgelaufener Keller oder das Löschen von Wohnungsbränden in mehrstöckigen Häusern. Aber auch bei Meldungen wie „Person droht zu springen“ werden die 50 Kameraden alarmiert und leisten den weiteren Rettungskräften technische Hilfe. Die Stöckener übernehmen zudem - durch ihre Nähe zum Continental Werk - die Aufgaben der Werkfeuerwehr.
Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Winsen, aber insbesondere die der Bannetzer Wehr sind damit nicht zu vergleichen. Im laufenden Jahr gab es eine Alarmierung zu einem Zimmerbrand und im Jahr 2013 einen Scheunenbrand sowie die Suche nach einer vermissten Person.

Die Kameraden um M. Seidel hatten daher für die Bannetzer zahlreiche Übungsszenarien aus ihrem Einsatzalltag vorbereitet. Ob bei der Menschenrettung aus einem vernebelten Keller, bei der Bergung einer verletzten Person von einem Kesselwagon oder der Befreiung einer unter einem tonnenschweren Container eingeklemmten Person - die Bannetzer Kameraden haben einen guten Eindruck hinterlassen – so M. Seidel bei der Nachbesprechung.
Herausgestellt wurde dabei die Bergung der verletzten Personen aus dem Keller. Hier handelten die Bannetzer pragmatisch, indem sie schnell entschieden, die Bergung aus dem engen und verwinkelten Keller ohne Rettungstrage vorzunehmen. Auch die Übersicht beim Verlegen der Schläuche und damit das Vermeiden von Stolperfallen sind den Stöckener Kameraden positiv aufgefallen.
„Richtige Entscheidungen in solchen Situationen schnell zu treffen ist lebenswichtig“ fügte der stellvertretende Ortsbrandmeister aus Hannover/ Stöcken an.

Nach Beendigung der Übung tauschten alle Kameraden noch ihre Erfahrungen in Bezug auf Einsätze, Fahrzeuge und Ausrüstung aus. Um 18:30 Uhr fuhren die Bannetzer mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Hause.

Jede Wehr hat ganz spezifische Aufgaben zu erfüllen“, sagte M. Seidel bereits bei der Begrüßung. Deshalb haben die Bannetzer die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Hannover/ Stöcken eingeladen und freuen sich darauf, ihnen die speziellen Aufgaben in einer Dorfwehr zu zeigen.

Die Initiatoren Marco Seidel (Stöcken) und Moritz Hackbarth (Bannetze) sowie alle Kameraden - insbesondere die Bannetzer Eike Lammers (OrtsBM), Klaus Link (Stlv. OrtsBM), Rene Brörmann, Ulf Dedio, Jonas Hackbarth, Helmut Iwen, Volker Meyerhoff, Melanie Töpfer, waren sich einig: „Das war eine gelungene Übung“!

Gelesen 1210 mal Letzte Änderung am Dienstag, 14 Oktober 2014 17:58
   

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