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Dienstag, 17 November 2015 11:04

Freiwillige Feuerwehr Hannover/ Stöcken zu Gast in Bannetze

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Genau ein Jahr nach dem ersten gemeinsamen Übungsdienst mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hannover/ Stöcken hat die Feuerwehr Bannetze die Einladung erwidert.

Dazu besuchten am 10.10.2015 12 Kameradinnen und Kameraden aus Stöcken unter Führung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Marco Seidel Bannetze. Ziel des nunmehr zweiten gemeinsamen Übungsdienstes war es, den Kameraden aus der Stadt die Aufgaben einer Dorfwehr näherzubringen.

Bei gutem Wetter und mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen (Gerätewagen Logistik, Löschgruppenfahrzeug) kamen die Kameraden am frühen Sonnabendnachmittag am Bannetzer Gerätehaus an. Es war für sie bereits das zweite Mal an diesem Tag, dass sie in voller Einsatzbekleidung ausrückten, nachdem sie am Morgen mit der Meldung „Rauchentwicklung in Wohngebäude“ alarmiert wurden. Die Rauchentwicklung, die durch eine Nebelmaschine entstand, war zugleich der 65 Einsatz für die Stöckenern im laufenden Jahr.

Mit der Alarmmeldung „Bannetzer Schleuse, Waldbrand, verletzte und vermisste Personen“ begann um 14:30 Uhr das erste von insgesamt drei Übungsszenarien. Am alten Schleusenwärterhaus trafen die Kameraden auf eine Campingfamilie deren Lagerfeuer außer Kontrolle geraten war. Helfer mimten hier für eine realistische Situation mehrere verletzte Personen.

Die Kameraden um Marco Seidel führten dabei eine schnelle Erstversorgung der Verletzten durch, forderten weitere Lösch- und Rettungskräfte nach und begannen mit der Personensuche. Gleichzeitig bekämpfte der Angriffstrupp mittels Schnellangriff den simulierten Brand, verhinderte das Übergreifen der Flammen auf den Wald und kühlte eine explosionsgefährdete Gasflasche herunter. Während dieser Sofortmaßnahmen stellten die Kameraden die weitere Wasserversorgung durch die Entnahme aus der Aller sicher.

Nach einer Stunde endete die Übung damit, dass alle Vermissten gefunden und alle Verletzungen versorgt wurden. Der Waldbrand war unter Kontrolle.

Nach der Beendigung des ersten Szenarios blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen. Die Stöckener hatten gerade am Gerätehaus ihren Wassertank wieder gefüllt als die Meldung für den zweiten Einsatz einging. Die Aufgabe bestand in der theoretischen Durchführung einer Tierrettung. Dies stellte für die Städter Neuland dar. Gemeinsam mit den Bannetzern erarbeiteten sie das Vorgehen bei der Rettung einer in eine Grube gefallene Kuh.

Das letzte Übungsszenario forderte nochmal die volle Konzentration der Stöckener. Neben der Bekämpfung eines Moorbrandes mussten sie sich um einen unter einem Anhänger eingeklemmten Waldarbeiter kümmern.

Beim Moorbrand arbeiteten die Kameraden aus beiden Wehren Hand in Hand. Diesmal diente ein kleiner Entwässerungsgraben als Wasserentnahmestelle für die Brandbekämpfung.

Die Besonderheit der Brandsituation lag hierbei in der Verdeutlichung der Eigenart des Moorbodens. Dieser speichert zum einen die Hitze und Glut sehr lange wodurch auch noch viele Stunden später das Feuer neu entflammen kann. Zum anderen kann das Feuer unterirdisch wandern und an einer anderen Stelle wieder hoch kommen. Die Stöckener bewältigten diese Aufgabe, indem sie die Fläche stark bewässerten und die Umgebung aufmerksam im Blick behielten.

Auch die Situation des eingeklemmten Holzarbeiters wurde schnell erfasst. Es erfolgten eine schnelle Versorgung der Verletzungen, die Sicherung eines abgerissenen Daumens und Maßnahmen zum Wärmeerhalt. Das zweite Augenmerk, neben der Erstversorgung mit Sicherung des Amputats, lag auf dem weichen und morastigen Boden. Für die Befreiung des durch Pkw und Anhänger Eingeklemmten mittels Hubwerkzeugen war daher eine großflächige Unterlage zur Druckverteilung notwendig. Der vor dem Anhänger festgefahrene Pkw wurde mit Keilen vor unkontrolliertem Zurückrollen gesichert. Ein Einsatzfahrzeug zog das Auto anschließend mit Hilfe von Stahlseilen aus dem Moorboden.

Am Ende des arbeitsreichen Übungsdienstes fanden sich alle um 18 Uhr zur wohlverdienten Stärkung am Bannetzer Gerätehaus zusammen. Bei Currywurst und Pommes nutzten die Kameraden die gemeinsame Zeit, Erfahrungen auszutauschen und sich über weitere Aufgaben einer Dorfwehr wie das Vorgehen bei Stallbränden zu informieren.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hannover/ Stöcken um deren stellvertretenden Ortsbrandmeister Marco Seidel bedankten sich bei der Feuerwehr Bannetze mit Organisator Moritz Hackbarth für die gelungene Übung, die kameradschaftliche Zusammenarbeit und das freundschaftliche Miteinander.

An der Übung nahmen von Bannetzer Seite, Ulf Dedio, Katharina und Ulrich Fricke, Uwe Hambrock, Moritz Hackbarth, Martin Lammers, Ole-Kristof Bluhm und Jonas Hackbarth teil.

Ein besonderer Dank gilt Familie Ulrich Fricke mit Katharina und Lennox sowie Familie Thomas Mönnich mit Bianka, Adrian, David und Zoe für ihr Mitwirken in den Szenarien.

Gelesen 1354 mal Letzte Änderung am Montag, 11 Januar 2016 11:22
   

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