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Heimatpflege (5)

Wissenswertes über unseren Ort, zusammengetragen von unseren Heimatpflegern.

Eigentlich hatten auf dem Lande alle Häuser, die bis Mitte/Ende der 1950er Jahre gebaut worden sind, die Möglichkeiten der Schweinehaltung. Auch in Bannetze, wo dann auch regelmäßig Hausschlachtungen stattfanden. Die Ferkel wurden vom benachbarten Bauern gekauft. Gefüttert und großgezogen wurden die Tiere in den Ställen am Haus mit Essenresten, Kartoffeln und Gemüseabfälllen aus dem Garten. Einige Hausbesitzer hatten für den eigenen Gemüseanbau Schrebergärten gepachtet, rund 100 Quadratmeter große Parzellen. Etwa zehn Kleingärten waren so am Bußhopsweg Richtung Aller auf dem Land vom Heinemann-Hof bis zum Ende der 1960er Jahre angelegt.

1 001 webFür die Schweine wurden die Kartoffeln in großen Töpfen gekocht, anschließend zerstampft oder gequetscht und mit Schrot gemischt. Er einzige Zusatz war Fischmehl, das unter das Futter gemischt wurde. Die Mastzeit betrug rund ein Jahr. „Ein Schwein sollte einen Geburtstag gehabt haben und zwischen 140 bis 200 Kilo wiegen, bevor es geschlachtet wird“, weiß der Bannetzer Harry Fricke noch heute. Er hat als Kind so manches Schlachtfest miterlebt und kann sich noch gut daran erinnern: „Wir durften als Kinder ja nicht dabei sein, wenn das Tier getötet wurde. Aber heimlich haben wir dann doch um die Hausecke geguckt...“

Sonntag, 31 August 2014 17:45

Schleusenhaus gerettet?

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Die Bannetzer Heimatpfleger haben gemeinsam mit ihren Kollegen aus Stedden, Thören und Meißendorf neuen Mut gefasst: Wenn alles gut läuft, wird das Schleusenhaus nicht abgebrochen.

Als im Sommer 2011 Bannetze drei Tage lang ganz im Zeichen des Jubiläums der 100 Jahre alten Schule stand, feierte der Ort sein Schulhaus.

Samstag, 15 Juni 2013 10:52

Bannetzer Jubiläen

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Index

Ein Ereignis vereint die Bannetzer Schleuse, die Alte Schule und den Schützenverein Bannetze: Sie wurden vor rund 100 Jahren errichtet beziehungsweise gegründet. 25 Jahre später wurde die Freiwillige Feuerwehr offiziell registriert und weitere 25 Jahre später entwickelte sich der Sportverein Grün-Weiß Bannetze. – Es war also eine Zeit voller Jubiläen und Ereignisse.

Samstag, 01 Juni 2013 10:39

Kultivierung des Bannetzer Moores

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Torfgewinnung, Entwässerung und Kultivierung des Moores beschäftigten die Anwohner von Moorflächen schon seit langem. Auch für die Bannetzer Höfe stellte das Moor eine erhebliche Beeinträchtigung des wirtschaftlichen Ertrages dar, so dass schon frühzeitig an eine effektivere Nutzung des Moores gedacht wurde.